E-Auto Ladezeit-Rechner

Wie lange lädt dein Elektroauto zuhause und unterwegs?

Wähle dein Fahrzeug, Akkustand und Ladeart. Der Rechner zeigt die Ladezeit an Schuko, CEE, Wallbox und Schnelllader und berücksichtigt die AC-Ladegrenze des Fahrzeugs.

Fahrzeugdaten

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Zuhause / AC

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Unterwegs / DC

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Für Schnellladen zählt nicht nur die Säulenleistung, sondern auch die Ladekurve des Autos.

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Ladezeit von Elektroautos richtig einschätzen

Die Ladezeit hängt nicht nur von der Wallbox ab. Entscheidend sind Akkugröße, Start- und Ziel-Ladestand, Bordlader des Fahrzeugs und die verfügbare Steckdose. Viele Elektroautos laden zuhause maximal mit 11 kW AC, auch wenn eine 22-kW-Wallbox angeschlossen wird.

Schuko-Laden ist für Notladung oder geringe Tagesfahrleistung möglich. Für 3,7 kW an Schuko muss die Steckdose dafür geeignet und die Installation auf Dauerlast geprüft sein. Für regelmäßiges Laden sind CEE oder Wallbox meist die bessere Lösung.

Praxis-Tipp: Für den Alltag ist nicht die Vollladung von 0 auf 100 % entscheidend, sondern meist der Bereich von 20 auf 80 %. Genau dieser Ladehub zeigt, ob Schuko ausreicht, eine mobile Wallbox mit CEE sinnvoll ist oder eine feste Wallbox besser passt.

Welche Ladeleistung ist zuhause sinnvoll?

Für die meisten Elektroautos ist eine 11-kW-Ladelösung der beste Kompromiss aus Ladezeit, Alltagstauglichkeit und Installation. Eine mobile Wallbox an CEE Rot 16A lädt deutlich schneller als Schuko und bleibt trotzdem flexibel nutzbar.

Wann lohnt sich 22 kW?

22 kW bringen nur dann einen echten Zeitvorteil, wenn das Fahrzeug AC auch mit 22 kW laden kann und Anschluss sowie Netzbetreiber-Vorgaben passen. Viele aktuelle E-Autos begrenzen AC auf 11 kW.

Schuko, CEE Blau oder CEE Rot?

Schuko ist eher eine Notlösung. CEE Blau kann je nach Anschluss 3,7 oder 7,4 kW liefern, bei vielen dreiphasigen 11-kW-Fahrzeugen ist einphasig aber nur ca. 3,7 kW möglich. CEE Rot 16A ist für 11 kW meist die robustere Wahl.

Warum ist DC-Schnellladen anders?

Unterwegs zählt nicht nur die Ladesäule. Akku-Temperatur, Ladestand und die Ladekurve des Fahrzeugs entscheiden, wie lange 10-80 % tatsächlich dauern. Deshalb ist die Durchschnittsleistung wichtiger als die reine Spitzenleistung.

Typische Ladezeiten von 20 auf 80 % im Vergleich

Die folgende Tabelle gibt eine schnelle Orientierung für typische Akkugrößen. Gerechnet wird mit 60 % Nachladung. In der Praxis können Ladeverluste, Temperatur, Akkustand, Fahrzeugbegrenzung und Installation die Werte verändern.

Ladeart60-kWh-Akku77-kWh-Akku100-kWh-AkkuTypischer Einsatz
Schuko 10A / ca. 2,3 kWca. 15-17 Std.ca. 20-22 Std.ca. 26-29 Std.Notladung, geringe Tagesstrecken
Schuko/CEE Blau 16A / 3,7 kWca. 10-11 Std.ca. 13-15 Std.ca. 17-19 Std.Camping, einphasige Anschlüsse
CEE Rot 16A / 11 kWca. 3,5-4 Std.ca. 4,5-5 Std.ca. 6-7 Std.Zuhause, Garage, Arbeitsplatz
22-kW-Wallbox oder CEE 32Anur schneller, wenn das Fahrzeug 22 kW AC kannnur schneller, wenn das Fahrzeug 22 kW AC kannnur schneller, wenn das Fahrzeug 22 kW AC kanngeeignete Fahrzeuge, Betrieb, Fuhrpark
DC 50 kWca. 45-60 Min.ca. 55-75 Min.ca. 75-95 Min.Einkauf, Stadt, ältere Schnelllader
HPC 150-300 kWje nach Fahrzeug ca. 20-35 Min.je nach Fahrzeug ca. 25-40 Min.je nach Fahrzeug ca. 30-50 Min.Autobahn, Reise, kurze Ladepausen

So berechnet der Ladezeit-Rechner die Ladezeit

Die Grundformel lautet: nutzbare Akkukapazität x Ladehub in Prozent geteilt durch die tatsächliche Ladeleistung. Ein Beispiel: Ein 60-kWh-Akku wird von 20 auf 80 % geladen. Das sind 36 kWh Energie. An einer 11-kW-Ladelösung dauert das rechnerisch rund 3 Stunden und 20 Minuten, zuzüglich kleiner Praxisabweichungen.

Wichtig: Die tatsächliche AC-Ladeleistung ist immer der kleinere Wert aus Anschluss, Wallbox und AC-Bordlader des Fahrzeugs. Ein Auto mit 11-kW-Bordlader lädt an einer 22-kW-Wallbox zuhause trotzdem nur mit etwa 11 kW.

Schuko, CEE oder Wallbox: Welche Ladeart passt?

Schuko ist bequem, aber langsam und sollte nur genutzt werden, wenn Steckdose und Leitung für Dauerlast geeignet sind. CEE Rot 16A ist für viele mobile Wallboxen die beste Alltagslösung, weil damit 11 kW dreiphasig möglich sind. CEE Blau ist einphasig und je nach Fahrzeug oft auf ca. 3,7 kW begrenzt. Eine feste Wallbox lohnt sich, wenn der Ladepunkt dauerhaft am Stellplatz bleibt oder Funktionen wie Zugangskontrolle, PV-Laden oder Abrechnung besonders wichtig sind.

Stromkosten und nachgeladene Reichweite

Für die Kosten zählt die Energie, die aus dem Netz entnommen wird. Ladeverluste können je nach Fahrzeug, Temperatur und Ladeart grob im Bereich von etwa 5 bis 15 % liegen. Deshalb ist die nachgeladene Reichweite oft hilfreicher als nur die reine Ladezeit: Wer täglich 40 bis 80 km fährt, braucht meist keine Vollladung, sondern nur den passenden Ladehub für den nächsten Tag.

Passende Ladelösung zum Ergebnis finden

Wenn du weißt, welche Ladeleistung zu deinem Auto passt, kannst du direkt passende mobile Wallboxen, Kabel und Funktionen wie App, PV-Laden oder Stromzähler auswählen.

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Häufige Fragen zum E-Auto Ladezeit-Rechner

Warum zeigt der Rechner bei 22 kW oft trotzdem nur 11 kW an?

Weil der AC-Bordlader im Fahrzeug die maximale Ladeleistung begrenzt. Wenn das Auto nur 11 kW AC kann, lädt es an einer 22-kW-Wallbox zuhause weiterhin nur mit etwa 11 kW.

Kann ich mein Elektroauto dauerhaft an Schuko laden?

Technisch ist Schuko-Laden möglich, für dauerhaftes Laden sollte die Steckdose aber für Dauerlast geeignet und elektrisch geprüft sein. Für regelmäßiges Laden sind CEE oder Wallbox meist sinnvoller.

Warum unterscheidet sich die berechnete Reichweite von WLTP?

Der Rechner nutzt den ausgewählten Verbrauch und dein Fahrprofil. WLTP ist ein genormter Vergleichswert, im Alltag verändern Tempo, Wetter, Reifen, Heizung und Fahrweise die Reichweite.

Welche mobile Wallbox passt zu meinem Fahrzeug?

Das hängt von AC-Ladeleistung, Steckdose, Kabellänge und Funktionen wie App, PV-Laden oder Stromzähler ab. Über den Rechner und die Fahrzeugseiten findest du die passende Auswahl für dein Modell.

Warum wird oft von 20 bis 80 % gerechnet?

Dieser Bereich ist im Alltag besonders relevant. Unterwegs lädt ein Elektroauto bis etwa 80 % meist deutlich schneller. Oberhalb davon drosselt das Batteriemanagement die Ladeleistung, um den Akku zu schonen.

Welche Ladeverluste sollte ich einplanen?

Beim AC-Laden zuhause sind je nach Fahrzeug und Bedingungen grob 10 bis 15 % Ladeverluste möglich. Beim DC-Schnellladen liegen sie häufig niedriger, dafür ist die Ladekurve des Fahrzeugs stärker entscheidend.

Ist eine 22-kW-Wallbox immer besser als 11 kW?

Nein. Viele Elektroautos laden AC maximal mit 11 kW. Eine 22-kW-Wallbox bringt nur dann einen echten Zeitvorteil, wenn Fahrzeug, Anschluss, Absicherung und Netzbetreiber-Vorgaben dazu passen.